Kleine Geschichte der IKF

Idee

Rückblick_SchlagzeugerDie Grundidee ist einfach und überzeugend zugleich: Statt die viel beschäftigten Veranstalter zeitaufwendig und kostenintensiv durch die Lande zu schicken, um sich die neusten Ergebnisse der Arbeit der Künstler anzusehen, laden wir sie nach Freiburg ein und geben ihnen dort die Möglichkeit, an wenigen Tagen in konzentrierter Form sehr viel unterschiedliche Produktionen und Künstler ansehen zu können. Parallel dazu ermöglichen wir den Künstlern oder den sie vertretenden Agenturen, an Informationsständen ihre Arbeit vorzustellen. Da das Ziel darin besteht, an möglichst wenig Tagen möglichst viele Auftritte zeigen zu können, kann es sich bei den Auftritten nur um Kurzauftritte handeln und keine Gesamtproduktionen.

Auf dieser Philosophie und den dazu gehörenden Grundelementen (Live-Auftritte und Messestände) basiert die Internationale Kulturbörse Freiburg auch heute noch – trotz veränderter Rahmenbedingungen, einer Ausweitung und Ausdifferenzierung der einzelnen Programmelemente und einem natürlich deutlich vergrößerten und komplexeren Informationsangebotes.

Von 1989 bis zur Gegenwart

Rückblick_MarkelineAuf der 1. Kulturbörse Freiburg, die damals noch im Bürgerhaus im Seepark stattfand, bestand das Angebot aus zwei Informationsbereichen: Live-Auftritte im Theatersaal des Bürgerhauses und Informationsstände im Foyer des Hauses (später dann in einem extra aufgestellten Zelt beim Bürgerhaus).

 

 

 

Heute sehen das Angebot und die Rahmenbedingungen etwas anders aus:

  • 3 statt 2 Veranstaltungstage
  • Verlagerung der Veranstaltung in die Messe Freiburg (seit dem Jahr 2001)
  • Vorverlegung der Kulturbörse in den Januar bzw. Februar
  • inhaltliche Ausweitung: Von der Kleinkunst zu allen Formen der Darstellenden Kunst, des Varietés, des Tanzes, der Performanceangebote, des Straßentheaters und – seit dem Jahr 2004 – der Musik
  • vier große separate Bühnen für die Bereiche Theater, Straßentheater und Musik
  • moderne Messestände mit allen technischen Möglichkeiten
  • erweitertes Programm mit einer großen Eröffnungsgala (Opening), dem Varietéabend, dem Forum Wissen (Seminare, Vorträge, Produktdemonstrationen) und einem ergänzenden Rahmenprogramm mit Sonderschauen, Ausstellungen, Messestandprämierung etc.
  • Einführung des Kulturbörsenpreises DIE FREIBURGER LEITER (erstmals auf der 20. IKF vergeben)
  • umfangreicher Internetauftritt mit der Möglichkeit, das gesamte Anmeldeverfahren (Live-Auftritte und Messestände) online abwickeln zu können.

Die skizzierte Entwicklung vollzog sich dabei in Form eines kontinuierlichen Prozesses, der es den Besuchern ermöglichte, die Neuerungen und Veränderungen nachzuvollziehen und mitzutragen. Gewachsene Strukturen also, die wir immer sprunghaften Schnellschüssen vorgezogen haben.

Von den vielfältigen Möglichkeiten haben in den vergangenen Jahren Tausende von Besuchern Gebrauch gemacht. Die Liste derjenigen Künstler und Gruppen, die mit einem Kurzauftritt zu Gast auf der Kulturbörse waren ist lang und beeindruckend. Hier eine kleine Auswahl:

1. IKF
(1989)
Rüdiger Hoffmann / DE
Les Bubb / GB
Compagnia Teatro del Chiodo / CH
2. IKF
(1990)
Maul & Clownseuche / DE
Alex Porter / CH
Rafistol / FR
3. IKF
(1991)
Die Schönen der Nacht / DE
Dram-Bakus / FE
Zap Mama / BE
4. IKF
(1992)
Peter Spielbauer / DE
I Pendolari dell' Essere / IT
Moshe Cohen / USA
5. IKF
(1993)
3 Gestirn Köln Eins / DE
Csaba Méhes / H
La Framboise Frivole / BE
6. IKF
(1994)
Marcus Jeroch / DE
Acapickels / CH
Paul Morocco & Olé / GB
7. IKF
(1995)
Ganz Schön Feist / DE
Ursus & Nadeschkin / CH
Montezuma's Revenge / NL
8. IKF
(1996)
Michael Mittermeier / DE
Paolo Nani / DK
Mark Britton / GB
9. IKF
(1997)
Detlef Winterberg / DE
Les Poubelles Boys / FR
FlügZüg / CH
10. IKF (1998) Django Asül / DE
Avner Eisenberg / USA
Leo Bassi / ES
11. IKF (1999) Jess Jochimsen / DE
Alf Poier / AT
Tomás Kubinek / CA
12. IKF (2000) Kaya Yanar / DE
Ludwig Müller / AE
Les Founambules / BE
13. IKF (2001) Bodo Wartke / DE
Alex Porter / CH
Helfried / AT
14. IKF (2002) Andreas Rebers / DE
Bülent Ceylan / DE
hop o' my thumb / CH
15. IKF (2003) Barbara Kuster / DE
tok tok tok / Ni,DK
Jigalov / RU
16. IKF (2004) Frank Goosen / DE
Men's Voices / BE
Tr' éspace / CH
17. IKF (2005) Hagen Rether / DE
Andreas Thiel / CH
Die Echten / AT
18. IKF (2006) Alfons / DE, FR
Peter Shub / USA
Carlos Núnez / ES
19. IKF (2007) Rockapella / USA
Fatih Cevikkollu / DE
Joseph Collard / BE
20. IKF (2008)
Annamateur & Aussensaiter / DE
Chapertons / ES
Rick Kavanian / DE
21. IKF (2009)
Karl-Heinz Helmschrot / DE
Bouldegom Thèatre / FR
Sirqus Alfon / ES
22. IKF (2010)
Dave Davis / DE
The House Jacks / USA
Companyia LA TAL / ES
23. IKF
(2011)
Klaus-jürgen "Knacki" Deuser / DE
The Rapparees / IE
Becky Hoops / CA

24. IKF (2012)
DUELL / F
Ponten Pie / ES
Nico Semsrott / DE
Team & Struppi / DE
25. IKF (2013)
Pippo Pollina / I, CH
Naoto / JP
Sascha Korf / DE
26. IKF
(2014)
Stiller Has / CG
Habbe & Meik / DE
Gabriel Vetter
27. IKF
(2015)

Andreas Vitásek / AT
Maxi Schafroth / DE
Tukkersconnection / NL

28. IKF
(2016)
Ilja Richter / DE
Carl-Einar Häckner / SE
Goitse / IE
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