Varieté-Abend

Theatersaal 2 | Mi, 19:30 Uhr | Einlass 18:30 Uhr
Der Varieté-Abend bildet seit einigen Jahren das glänzende Finale der IKF. An dieser Tradition wollen wir auch bei der 31. IKF 2019 festhalten und Ihnen einen virtuosen Schlusspunkt bieten. Acht internationale Solisten und Duos mit ungewöhnlichen und spektakulären Nummern entführen Sie in eine Welt fernab des Alltags. Lassen Sie sich verzaubern und begeistern von einem mit Eleganz und Leichtigkeit geführten Cyr-Wheel, Luftartistik mit ungewöhnlichen Objekten, Partner-Trampolin- Akrobatik, filigraner Artistik an Seilen, dem Klang einer meisterlich gespielten Glasharfe, clownesken Einlagen, italienischer Comedy und einem Moderator namens Marcus Jeroch, der Sie mit seinen Wort und Sprachspielen kurzweilig durch den Abend führen wird.

Marcus Jeroch

Moderator
Stand 2.6.24

Im Tigerpalast Frankfurt, im Hansatheater Hamburg, in den Varietés Deutschlands - Marcus Jeroch brilliert als Moderator und Wortartist, unterhält und begeistert mit seinen waghalsigen, eigenwilligen Jonglagen und dem reichen Repertoire an geistreichen Textdarbietungen voller Humor und Tiefsinn. Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten und Bällen um sich, tauscht ihre Sinne, verstellt das Sagen, taucht ein in Sprache, bis zu Wahn und Tiefenrausch. Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, grotesk und wild, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst … Marcus Jeroch deutscht anders! Ob Travestie des Worts, Artistik des Klangs, Buchstabenspiel und Sprachgewitter - Marcus Jeroch bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feinster, versteckter Philosophie.

Aramelo – „Flip me, if you can!"

Stand 2.5.19
Aramelo, bestehend aus Mara (Luxemburg) und Ole (Bielefeld), ist ein artistisches Duo, das sich auf Partnertrampolin und Bodenakrobatik spezialisiert hat. Ihre aktuelle Nummer „Flip me, if you can!“ ist für alle Altersklassen geeignet. Aramelo überrascht das Publikum mit seiner außergewöhnlichen Art Partnerakrobatik mit Trampolintricks und Humor zu verbinden. „Flip me, if you can!“ beginnt mit einer jungen Frau und einem Trampolin. Ihre geplante Solo-Nummer nimmt jedoch eine Wendung, auf die sie nicht vorbereitet war. Plötzlich ist sie nicht mehr alleine. Nachdem sie den Schock langsam verdaut hat, verwandelt sich die Nummer in ein verspieltes Duett, dem es an Witz, spektakulärer Trampolinartistik und guter Stimmung keineswegs mangelt. Acht Minuten. Zwei witzige Charaktere. Ein Trampolin. Atemberaubende Tricks und Flips.

Stand 2.2.31
Charlotte machte im Jahr 2008 ihren Abschluss an der ESAC (Ecole Supérieure des Arts du Cirque de Bruxelles). Dort entwickelte sie „multicordes“, eine von ihr begründete neue Luftdisziplin. Seither hat sie an verschiedenen Orten gearbeitet, so beim Circus Monti, Cirque Baroque, Cirque Bouffon und in einer Reihe deutscher Varietés (z.B. GOP, Varieté Et cetera, Friedrichsbau, Wintergarten) und gewann diverse Preise, wie den ersten Preis bei der Newcomershow im Krystallpalast. In ihren „multicordes“ entwickelt sie ein spezielles technisches Vokabular, eine Mischung aus Seilen, Handständen und Akrobatik. Mithilfe der Seile entstehen Bilder wie bei keinem anderen Luftakrobatikgerät, mal ein Vorhang, ein Wasserfall oder ein Feuer. Sie wiegen hin und her, sie wirbeln umher und kräuseln sich, als seien sie lebendig. Charlotte beherrscht die Seile, als seien sie ein Teil ihrer selbst.

Charlotte de la Bretéque – „Multicordes"

Lucchettino – „Magicians for a night"

Stand 2.4.19
Der Hut des Zauberers und sein Koffer sind bereits auf der Bühne. Seine Fans kommen herein, sogar die Assistenten des Zauberers sind bereits da, vielleicht sind es aber auch nur zwei Platzanweiser. Alles ist bereit, nur der Zauberer selbst fehlt. Das könnte definitiv ein größeres Problem geben, doch zum Glück springen Luca und Tino für den Zauberer ein. Von Anfang an scheint alles schief zu gehen, erst geht Lucas Mobiltelefon kaputt, dann verwandelt Tino die Schuhe eines Zuschauers in ein Mikrofon. Keiner der Tricks der Zauberer funktioniert, es scheint fast so, als habe sich die Magie selbst gegen die beiden Unglücksraben verschworen. Werden unsere Helden es schaffen? Natürlich nicht. Und zwar deshalb, weil Luca und Tino keine Helden sind, sondern eher Clowns. Und wie alle großen Clowns können sie nur eines tun – ihre Fehlschläge in eine unglaubliche Show verwandeln.

Stand 2.0.6
Die Artistik ist ihre Passion. Seit ihrer Kindheit gehören Bewegung, Rhythmus und Tanz zum Leben von Leonie Körner. Sie besuchte die Staatliche Artistenschule Berlin und spezialisierte sich auf das Cyr Wheel und das Tanztrapez. Nun ist sie staatlich geprüfte Artistin und hat mit ihrer Absolvierung das Sprungbrett verliehen bekommen, das sie zur IKF führt. Leonies Showact ist geprägt von Leichtigkeit, Schwerelosigkeit und Eleganz – so wie sich auch das Gefühl im Cyr Wheel beschreiben lässt. Es ist, als sei das Cyr Wheel ihr Tanzpartner und nicht nur ein Requisit. Auf der Bühne wird die Künstlerin eins mit ihm, ihr Spiel soll das Publikum faszinieren wie sie das Cyr Wheel fasziniert. Die Show verzaubert die Zuschauer und nimmt sie mit auf eine unvergessliche Reise voller Poesie. 

Leonie Körner – „Inner conflict of love"

Rahel Merz – „Aerial Spiral"

Stand 2.7.26
Ein feiner Drehimpuls der Spirale lässt ein zartes, poetisches Spiel entstehen ohne Anfang und Ende, zwischen Oben und Unten, Nähe und Distanz. Zuerst sachte, dann immer größer und virtuoser bewegt sich Rahel Merz an der Spirale, lässt sich scheinbar von ihr treiben, drehen und in die Höhe tragen, um wieder in die Tiefe zu gleiten. Ihre Liebe zur Luftartistik entdeckt Rahel Merz erst nach einer fundierten Ausbildung zur Tänzerin. Sie tanzt und performt unter anderem für Aircraft Circus London, SETanztheater Nürnberg, Opernhaus Zürich, Rigolo Swiss Nouveau Cirque, Valentinas Varieté, Club Aura beim Paradeplatz Zürich, Deep Emotions Company Bern, Tanztheater Baden und Pidarco. Die von der Künstlerin selbst entworfene Aerial Spiral ist eine leise und lyrische, gleichzeitig spektakuläre und effektvolle Performance für besondere Momente.

Stand 2.2.31
Dieser Künstler hat die seltene Gabe, alltägliche Dinge in magische Musikinstrumente zu verwandeln. Unter seinen Fingern wird ein gewöhnliches Weinglas zu einem himmlischen Kristallinstrument, und eine einfache Säge singt wie eine Operndiva... Der Klang der Glasharfe hat etwas, das tief an der Seele rührt, das Publikum hypnotisiert und in die leuchtende Welt der Erinnerungen entführt. Die Musik überrascht, fasziniert und erinnert daran, dass Kreativität und Inspiration aus allem entspringen kann und es keine unnützen Dinge in der Welt gibt! Nach dem Besuch dieser Show werden Sie nicht aufhören, zu versuchen, Musik zu machen, zu summen, mit den Füßen einen Rhythmus zu erzeugen und allen Dingen um Sie herum Töne zu entlocken. Das Motto des Künstlers lautet: Musik ist überall, sie lebt an den ungewöhnlichsten Orten. Um sie zu hören, braucht es nur Mut und Fantasie!

Denis Klopov – „Glass Harp"

Rahel Merz & Janine Eggenberger – „The Chandelier"

Stand 2.7.26
Hoch über den Köpfen der Gäste tanzen glitzernde Kristalle im Dunkeln. An einem barocken Kronleuchter setzen Rahel Merz und Janine Eggenberger edle Akzente in luftiger Höhe und zeigen spektakuläre und elegante Luftartistik, die die Zuschauer berührt und verzaubert. Bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch erblicken die Akrobatinnen einen riesigen Kronleuchter hoch über den Tischen. Doch anders als die anderen Gäste sind sie nicht nur fasziniert vom Glanz der tausend Kristalle, sondern von den schier grenzenlosen Möglichkeiten, dafür akrobatische Kunststücke zu entwickeln. Und so entsteht die Idee zu ihrem gemeinsamen Duett: „The Chandelier“. Die Schweizerinnen Rahel Merz und Janine Eggenberger, die für „The Chandelier“ ihre Talente und Kreativität zusammenbringen, sind beide auch mit diversen Solo-Acts weltweit erfolgreich unterwegs.

Stand 2.2.31
Sergey Koblikov ist ein Zirkusartist und Clown. Er gewann bedeutende Preise wie den Nikulin beim Cirque de Demain und wurde zu der bekannten Fernsehshow Le Plus Grand Cabaret du Monde eingeladen. Bekannt wurde er mit zwei seiner Produktionen: „Drinker“ ist die Geschichte eines Mannes, der aus einem Nachtclub nach Hause kommt. Er ist betrunken, läuft nicht mehr ganz geradeaus und braucht mehrere Pausen in der Nähe einer Straßenlaterne. Mit einer Flasche und einem Weinglas in der Hand sucht er verzweifelt nach den Streichhölzern, um seine Zigarre anzuzünden. Während er sie in seiner Jacke sucht, jongliert er mit den Dingen in seiner Hand. „Cigar Box“ ist eine weitere lustige Geschichte von einem Mann, der mit drei roten Ziegeln jongliert. Das scheint einfach, doch er zeigt dabei fantastische Tricks und wegen der nicht enden wollenden Musik jongliert er mit immer schwierigeren Tricks...

Sergey Koblykov – „Koblikoff"

Regie Varieté – Abend
Der Kulturwissenschaftler Urs Jäckle ist ein Grenzgänger zwischen Theater und Zirkus. Bekannt ist er vor allem als künstlerischer Leiter des Krystallpalast Varietés in Leipzig, wo sich seine Handschrift in vielen Erfolgsproduktionen findet. Durch seinen engen Kontakt zu den Zirkusschulen in Montréal, Brüssel und Rotterdam, hat er eine Reihe hochkarätiger Acts für den deutschen Markt entdeckt und veranstaltet jedes Jahr im Juli mit der „Newcomershow“ das wichtigste deutsche Nachwuchsfestival für Varietékünstler. Er führte unter anderem Regie für den „Cirque Médrano“ in Frankreich und für Englands bekanntesten Zirkus „Billy Smart’s“. Seit einigen Jahren übernimmt er in Freiburg die Regie des Varietéabends und kann die Show so ganz genau auf die Gegebenheiten der Bühne zuschneiden.

Urs Jäckle

Service

SAVE THE DATE

32. IKF 2020

Opening Gala:
26.01.2020

Fachmesse:
27.01.– 29.01.2020

Katalog

Der IKF-Katalog, das Muss für einen erfolgreichen Messebesuch - und darüber hinaus. Hier können Sie Ihr persönliches Exemplar bestellen.
Katalog bestellen...

Anreise

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihre Anreise zur Messe Freiburg.
Ihr Weg zu uns...

Internationale
Kulturbörse
Freiburg

Mit freundlicher Unterstützung