ReferentThemaZeit & Ort
Forum Wissen 1Claudia Weber„Newsletter Marketing - Fluch oder Segen?“Mo, 12:30-13:30 Uhr
K3
Forum Wissen 2Prof. Dr.
Armin Klein
Starke Marken im KulturbetriebMo, 13:30-14:30 Uhr
K4
Forum Wissen 3Andreas BinnigGEMA - Wissen - Musik für mehr als zwei OhrenMo, 14:30-15:30 Uhr
K3
Forum Wissen 4Christine KalkaKreativ in Europa? Die EU-Förderung für den Kultur- und
Kreativsektor macht's möglich!
Mo, 15:30-17:00 Uhr
K4
Forum Wissen 5Dr. Cornelie KunkatFrauen als Kulturschaffende - Von Geschlechtergerechtigkeit
noch keine Spur
Di, 13:00-14:30 Uhr
K4
Forum Wissen 6Hartmut Nawin-Borgwald„Ausländersteuer" - Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit?Di, 13:30-14:30 Uhr
K3
Forum Wissen 7Sonja Laaser„Umsatzsteuer bei Verträgen mit internationalem Bezug" -
Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit?
Di, 15:00 - 15:45 Uhr
K3
Forum Wissen 8Prof. Dr.
Julia Frohne
Hilfe - Die Generation Y kommt - Chancen und Risiken des
demografischen Wandels im Kultursektor
Di, 15:30-16:30 Uhr
K4
Forum Wissen 9Stefan BehrLow Budget Marketing für KulturveranstalterMi, 12:30-13:45 Uhr
K3

 

FORUM WISSEN 1

„Newsletter Marketing - Fluch oder Segen?“
Claudia Weber

Mo, 12:30 - 13:30 Uhr | Konferenzraum K3

Der Newsletter – er ist nicht mehr wegzudenken aus der modernen Kommunikation des Online-Marketings. Tatsache ist: unsere E-Mail-Postfächer quellen über von E-Mails. Täglich werden weltweit mehr als hunderte Milliarden Newsletter verschickt. Newsletter-Marketing zählt mit zu den reichweitenstärksten Marketingkanälen. Wie schaffen wir es, dass der Newsletter von möglichst vielen, interessierten Kunden geöffnet und gelesen wird und im besten Fall den Empfänger zu einem Kauf animiert? Ein Newsletter kann ein kostengünstiges und effektives Marketing Tool sein. Wie das funktioniert? Sie erhalten Tipps zu Timing, Titel, Technik, Trends, Recht, DSGVO, Inhalt, Formate, Verpackung, Zielgruppen, Adresspflege, Kaufentscheidungen, Best-Practice- Beispiele, Erfahrungen, Feedback, Kosten und Erfolgskontrolle. Alle Fachbegriffe und Zusammenhänge werden einfach und verständlich erklärt. Zielgruppe: MitarbeiterInnen des Kulturbereiches, Künstler, PR Public Relations, Vereine, Selbständige und weitere Interessierte.

FORUM WISSEN 2

Starke Marken im Kulturbetrieb
Prof. Dr. Armin Klein

Mo, 13:30-14:30 Uhr | Konferenzraum K4
 

Die Markenbildung ist eine zentrale Aufgabe des Marketings im Wirtschaftsleben, denn starke Marken verkörpern riesige Werte: Amazon, Microsoft, Google, Coca-Cola, SAP, Mercedes usw. Doch angesichts eines ständig wachsenden Angebots verbunden mit einem immer stärkeren Konkurrenzdruck und einem Kampf ums Publikum gewinnt die Markenbildung auch im Kulturbetrieb immer mehr an Bedeutung. Was aber meint der Begriff „Marke“ konkret? Über welche Markenaspekte verfügt ein Kulturbetrieb oder eine Veranstaltung oder ein Festival? Welches Potenzial ist für eine Marke erforderlich? Wie lässt sich eine „Marke im Kulturbetrieb“ aufbauen, entwickeln, führen? Welche Vorteile bietet dieser Ansatz für das eigene Kulturmarketing? Welche Rolle spielt das Story-Telling im Rahmen der Markenbildung? Der Markenansatz enthält dabei für alle Kulturanbieter wichtige Aspekte und eröffnet vielfach förderliche Sichtweisen im Hinblick auf das eigene Selbstverständnis und die Selbstdarstellung eines Kulturanbieters.

FORUM WISSEN 3

GEMA - Wissen - Musik für mehr als zwei Ohren
Andreas Binnig

Mo, 14:30 - 15:30 Uhr | Konferenzraum K3

Für Veranstalter mit Musiknutzungen ist die GEMA ein wichtiger, wenn gleich auch manchmal nicht immer einfacher Partner, denn für den Veranstalter stellen sich immer wieder Fragen rund um die Tarife, die Rechte und Zuständigkeiten der GEMA sowie die Anzeige- und Nachweispflichten. Im Rahmen dieses Vortrages gibt es umfangreiche Infos zur GEMA, dem Begriff der Öffentlichkeit und den Grundlagen der Lizenzierung. In diesem Zusammenhang werden auch die Möglichkeiten vorgestellt, mit denen die Lizenzbeträge reduziert werden können. Darüber hinaus werden wichtige Tarife für die Teilnehmer dieser Messe vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag ist eine Fragerunde vorgesehen.

FORUM WISSEN 4

Kreativ in Europa? Die EU-Förderung für den Kultur- und Kreativsektor macht’s möglich!
Christine Kalka

Mo, 15:30 - 17:00 Uhr | Konferenzraum K4


Mit dem Förderprogramm KREATIVES EUROPA, Teilprogramm KULTUR, unterstutzt die Europäische Union den Kultur- und Kreativsektor. Das Kernstuck des Teilprogramms bilden grenzüberschreitende, innovative Europäische Kooperationsprojekte, die zur Professionalisierung Kulturschaffender und deren Mobilität beitragen und neue Publikumsschichten erschließen. Nach einer Einführung in die EU-Kulturforderung geht es um Ziele und Prioritäten des Programms sowie Besonderheiten der Antragstellung. Ausgewählte Beispiele geforderter Projekte aus dem Theaterbereich zeigen die Herausforderungen und Chancen europäischer Kooperationen. Angesprochen sind Akteur*innen der Kultur- und Kreativbranche und Multiplikator*innen aller Sparten (Ausnahme: reine Filmbranche).

FORUM WISSEN 5

Frauen als Kulturschaffende - Von Geschlechtergerechtigkeit noch keine Spur
Dr. Cornelie Kunkat

13:00 - 14:30 Uhr | Konferenzraum K4

2016 legte der Deutsche Kulturrat eine Studie vor, die die Situation von Frauen in der gesamten Kultur- und Medienbranche bis 1994 zurückverfolgt: Schwerpunkte waren Aufstiegsmöglichkeiten in Führungspositionen sowie die Einkommenssituation. Das Ergebnis: Es gibt partielle Fortschritte, aber von Parität kann nicht die Rede sein, wenn der Gender-Pay-Gap beispielsweise im Bereich Theater noch bei 30 Prozent liegt und die Führungspositionen ähnlich ungleich besetzt sind. Cornelie Kunkat präsentiert Zahlen, beleuchtet die Hintergründe und diskutiert Wege aus dieser Misere, so insbesondere die Möglichkeiten von Mentoring-Programmen. Ein solches bundesweites Programm für Frauen, die in Führungspositionen vorstoßen wollen, konzipiert und betreut sie derzeit beim Deutschen Kulturrat.

FORUM WISSEN 6

„Ausländersteuer“ – Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit!?
Hartmut Nawin-Borgwald

Di, 13:30 - 14:30 Uhr | Konferenzraum K3

Der Workshop richtet sich an Veranstalter, Agenturen und Künstler*innen zum Thema: Berechnung des Steuerabzugs (Ausländersteuer) bei Vergütungen an nicht in Deutschland ansässige Künstler*innen. Von was und wie errechnet sich der Steuerabzug. Was gehört zur Bemessungsgrundlage. Beschränkungen und Anwendungen der Milderungsregelung (Zahlungen bis Euro 250,- pro Person u. Aufführung). Dieses Wissen ist von Bedeutung für die Kostenrechnung von Gastspielen und Vergütungen an in Deutschland beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger. Der Vergütungsschuldner haftet steuerrechtlich für die Vornahme des Steuerabzugs, der Steuer-Anmeldung und Zahlung an die zuständige Finanzbehörde. Wo finde ich Merkblätter, Vorschriften und Formulare? Mit Beispielen „aus der Praxis für die Praxis“ will der Workshop einen einheitlichen Wissenstand als Handlungsgrundlage vermitteln und bietet Wegweisung und Ausfüllhilfe im Formulardschungel. Für die Bemessungsgrundlage spielt häufig die Umkehrung der Steuerschuld der Umsatzsteuer eine Rolle: siehe Workshop von Sonja Laaser.

FORUM WISSEN 7

„Umsatzsteuer bei Verträgen mit internationalem Bezug“ – Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit!?
Sonja Laaser

Di, 15:00 - 16:00 Uhr | Konferenzraum K3

Veranstalter, Künstler und Agenturen aufgepasst. Bei diesem Seminar werden die Grundlagen und Informationen über die Umkehrung der Steuerschuld der Umsatzsteuer (Reverse-Charge-Verfahren) bei Vergütungen an Künstler, die nicht in Deutschland leben, erläutert. Der Vergütungsschuldner (Veranstalter, Produzent oder GbR) haftet steuerrechtlich für die Abführung der Umsatzsteuer der Künstler. Verwirrung und Unklarheiten bei der Anwendung in der Kulturarbeit entstehen dann, wenn nur Halbwissen vorhanden ist und sich die Auskünfte widersprechen oder fehlerhaft sind. Von Bedeutung für die Vertragsgestaltung sowie korrekte Rechnungsstellung im internationalen Kontext sind die Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen der Umsatzsteuer sowie das Zusammenspiel zwischen dem Reverse-Charge-Verfahren, der Kleinunternehmerregel sowie dem Befreiungstatbestand nach § 4 Nr. 20a UStG. Um einen einheitlichen Wissensstand und als Handlungsgrundlage zu vermitteln, werden Beispiele aus der Praxis herangezogen. In Zusammenhang mit Fragen des Reverse-Charge-Verfahrens spielt häufig auch die sog. „Ausländersteuer“ eine Rolle: siehe Workshop von Hartmut Nawin-Borgwald.

FORUM WISSEN 8

Hilfe - Die Generation Y kommt – Chancen und Risiken des demografischen Wandels im Kultursektor
Prof. Dr. Julia Frohne

Di, 15:30 - 16:30 Uhr | Konferenzraum K4

Kultureinrichtungen sehen sich veränderten Rahmenbedingungen der Mitarbeitergewinnung und –bindung gegenüber. Zentral sind dabei zum einen der demografische Wandel und die Überalterung der Arbeitnehmer, zum anderen geänderte Wertvorstellungen der jüngeren Arbeitnehmergeneration, der sog. „Generation Y“. Dabei merken Arbeitgeber: Die Generation Y ist anspruchsvoll, die Wechselbereitschaft hoch. Da hat man in einem aufwändigen Auswahlverfahren die besten Kandidaten ausgesucht, doch nach kurzer Zeit verlassen er oder sie die Institution wieder. Woran kann das liegen? Und wie lässt sich das än- dern? Vorgestellt werden die Ergebnisse von Studien zu Berufseinstieg, Arbeitsmotivation und –zufriedenheit von Beschäftigten im Kultursektor sowie Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber.

FORUM WISSEN 9

Low-Budget Marketing für Kulturveranstalter
Stefan Behr

Mi, 12:30 - 13:45 Uhr | Konferenzraum K3

Veranstalter kleinerer Musik- oder Kleinkunstdarbietungen verfügen meist nur über geringe Budgets für Werbung. Das macht es schwer wirksame Marketingkampagnen zu entwickeln. Stefan Behr geht der Frage nach, wie man trotzdem mehr Reichweite erzielen kann um den Verkauf von Tickets anzukurbeln. Er zeigt On- und Offline-Strategien und gibt viele praktische Tipps für ein effizientes und zielgenaues Werben. Wie lassen sich mit geringen Mitteln Zielgruppen finden? Welcher Mix an Werbung bringt die besten Ergebnisse? Behrs ungewöhnliche Vorträge geben nicht nur viele neue Impulse, sondern binden durch interaktive Formate das Know How der Besucher ein. Die Zielgruppe sind Kulturämter sowie Kleinkunst- und Musikbühnen mit kleinen bis mittleren Veranstaltungen.

Service

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32. IKF 2020

Opening Gala:
26.01.2020

Fachmesse:
27.01.– 29.01.2020

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